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mäuschen Experte


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missing Experte


Anmeldedatum: 10.05.2004 Beiträge: 1071 Wohnort: Na da wo mein Haus Wohnt
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Verfasst am: Mi Sep 03, 2008 13:31 Titel: |
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mh. Okay ich könnte jetzt lange drum herum reden aber ich versuche es kurz zu machen.
Ich fühle mich schon seit einiger zeit nicht mehr richtig wohl hier, ich habe keine ahnung woran es liegt aber ich habe mich entschlossen A Celebrity life hier komplett ein zu stellen, sie wird zwar weiter gepostet nur halt nicht mehr hier. Auch wenn das für mich heißt kein FB mehr zu bekommen.
tut mir leid  _________________ [center]Ich begebe mich nicht mit Dir auf das Feld der Geistigen Diskussion.
Denn DU bist ja Unbewaffnet.
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missing Experte


Anmeldedatum: 10.05.2004 Beiträge: 1071 Wohnort: Na da wo mein Haus Wohnt
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Verfasst am: Do Nov 13, 2008 07:48 Titel: |
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nun denn, die storie ist endlich beendet und die restlichen kapitel werden bearbeiten oder überarbeitet. deshalb nehme ich das hier wieder auf.
Ich habe einige Beiträge gelöscht die nun ja, nicht zum thema gehören.
Mir bleibt im augenblick ein wenig freizeit so das ich etwas zeit zum schreiben gefunden habe. also viel spass mit dem neuen kapitel
Kapitel 22
„Also Brian, hilfst du mir jetzt oder nicht?“, brummte Alex.
Irgendwen musste Alex ja fragen, ob er dazu bereit war ihm zu helfen, für Summer etwas auf die Beine zu stellen. Und bei Nick konnte er das wohl kaum, nach dem was passiert war.
Brian schien Alex mit einem Mal nicht mehr wahrzunehmen, sein Blick ging an ihm vorbei und er winkte seinen Freund ab.
„He! Was soll das, ich versuche…“
„Verdammt, sei doch leise, da kommen grade Summer und Kev“, zischte Brian. Im Gegensatz zu Alex hatte er die Stimme seines Cousins erkannt, nur sehen konnte er ihn wegen der Abgrenzungen nicht, die die Tische zu Separees machten. Zwar hatten sie Durchbrüche, waren aber dekorativ mit Efeu und anderem rankenden Grünzeug relativ zugewachsen.
Brian rückte näher an die Wand in seinem Rücken, hinter der sich Kevin und Summer befanden. Auch Alex rutschte um den Tisch herum und versuchte zu lauschen.
„Du musst mit AJ reden“, mahnte Kevin wieder einmal.
„Ja, ja, ich weiß, ich sollte zu ihm gehen und eine dieser Diskussionen führen, bei der ich schon auf halber Strecke eine Hirnblutung bekomme weil sie zu nichts führt“, beklagte sich Summer.
Obwohl die Lage sehr ernst war, konnte Kevin sich ein Lächeln nicht verkneifen.
„Summer, ich weiß wie viel dir an Alex liegt. Du kannst den anderen vielleicht etwas vormachen, aber nicht mir.“
Beleidigt verschränkte Summer die Arme.
„Siehst du, ihr liegt etwas an dir“, wisperte Brian.
„Klar, vermutlich genauso viel wie an einem Gänseblümchen, wenn sie erst mal drauf getreten ist. Und was heißt eigentlich Hirnblutung?“, maulte AJ vor sich hin.
„Sei doch still, oder willst du etwa dass sie uns hören?“, zischte Brian leise.
„Hast du ein Feuerzeug? Ich muss eine Kerze anzünden, ein Stück Kuchen essen, und ich muss in genau 2 Stunden auf dem höchsten Dach sein das es hier gibt.“ Summer warf einen schnellen Blick auf die Uhr. Es war jetzt 14:51 Uhr.
„Ich dachte eher an ein sehr spätes Mittagessen. Und dann sollten wir wirklich weiter machen, viel Zeit bleibt nicht mehr nach Alex' ‚Ich knutsche Nick’ - Aktion. Es kann sich nur um Stunden handeln, bis die Bilder im Internet auftauchen.“
„Komm schon, Kevin. Es ist sein Geburtstag. Er ist ein Teil von mir…“
Brian blickte zu Alex, der unwissend mit den Schultern zuckte.
„Was guckst du mich so an, ich habe nicht Geburtstag.“
„Es ist alles was mir bleibt.“ Summer blickte traurig zu Boden. Wiederwillig gab Kevin ihr etwas Freiraum, er wusste ja wie viel ihr ihre Geschwister bedeuteten.
„Ich verspreche dir, sobald ich das mit der Kerze, dem Kuchen und dem Dach hinter mir habe, werde ich zu Alex gehen und ihm sagen, dass ich im Zeugenschutzprogramm bin. Und dass aus ihm und mir nie etwas werden kann.“
Bei diesen Worten ließ Summer ihre Schultern hängen. Sie hatte doch keinen sehnlicheren Wunsch als bei Alex zu sein. Aber das durfte sie nicht, weil ihr Vater ihr Leben versaute...
„Summer, glaub mir, ich kenne AJ. Er wird es verstehen.“
„Verstehen?“, zischte Alex und wollte aufspringen, als ihn Brian zurück auf die Bank zog.
„Was zum Henker hast du vor?“
„Na ich werde diese Tussi zur Rede stellen. Was sonst?“
„Klar, eine hübsche junge Frau macht einem Backstreet Boy mitten in einem angesehenen Lokal eine Szene... Wie oft hatten wir das jetzt schon?“
Alex blickte an sich herunter. Genau genommen gab es diese Situation einige Male, wenn einer der Jungs seinen Flirt abschob. Aber selbst im Köper einer Frau zu stecken und einem vermeintlichen Backstreet Boy eine Szene zu machen, das war wieder etwas ganz anderes. AJ hatte selbst schon öfter mit einer Ex eine Szene erlebt und es war nie wirklich angenehm gewesen. Oftmals hatte er die Frauen nicht gut behandelt, vor allem in der Zeit als er trank.
Aber mit Summer war es etwas ganz anderes. Sie war die Frau, mit der er für immer zusammenleben wollte. Wahrscheinlich würden sie sich ständig gegenseitig die Köpfe einschlagen, aber sie wären sicher sehr glücklich dabei...
„Ich wünschte, mein Leben wäre anders verlaufen, dann könnte ich Alex das geben was er von mir verlangt“, jammerte Summer.
„Kleines, er verlangt ja gar nichts von dir. AJ liebt dich, das ist alles.“ Kevin strich ihr beruhigend über die Hand, doch sie war zu aufgebracht und zog sie zurück.
„Klar, genau das ist ja das Problem.“ Summer verschränkte sauer die Arme vor der Brust. „Hallo Alex, tut mir leid dass wir nicht zusammen sein können, aber mein Vater hat großen Mist gebaut.“
„Ach, hat er das?“, äffte sie AJ nach und spielte Kevin so beide Parts der anstehenden Unterhaltung mit Alex vor.
„Ja, und das tut mir richtig leid, denn er hat sich mit der Mafia eingelassen, die nun, nachdem ich gegen sie aussagte, auch hinter mir her ist. Keine Sorge, sie wollen nicht dich umbringen, nur deinen derzeitigen Körper.“
Kevin zog eine Braue hoch. „Wenn du ihm das so erzählst, dann bringt er dich vielleicht zuerst um.“
„Ja, umbringen…“ Alex knirschte mit den Zähnen und wollte wieder aufstehen.
„Halt die Klappe und bleib sitzen. Verstehst du eigentlich nicht worum es hier geht?“, fragte Brian wütend.
„Sie will in meinem Körper sterben und die Backstreet Boys gibt’s dann in Zukunft als Backstreet Birls.“
„Halt die Klappe, Alex!“ Brian schlug nach seinem Freund.
„Wir haben bei jeder Kleinigkeit einen Streit. Es ist wirklich nett, dass du davon ausgehst, Alex würde es so hinnehmen, selbst wenn ich ihm vorher ‚diese berühmten Worte’ sagen würde. Dass die Mafia hinter mir her ist, wäre für ihn ein klarer Fall von ‚Ich muss Summer um die Ecke bringen’. Seit meiner Ankunft haben wir einen Streit nach dem Anderen, ich hätte einfach nicht her kommen dürfen.“
„Da hat sie Recht, dann hätte ich meinen Körper wenigstens noch. Und ich hätte mich nicht in diese Zicke verliebt.“
„Sag mal, Alex, kennst du zufällig das Sprichwort, ‚Man verliebt sich immer in sich selbst’?
Schau mal in den Spiegel und sag mir was du siehst.“
Ganz klar, Brian hatte da gar nicht so Unrecht. Abgesehen davon, dass Alex zur Zeit aussah wie Summer, da er in ihrem Körper steckte und umgekehrt, gab es auch innerlich eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den beiden.
„Wenn er mir noch mal sagen würde, dass er mich liebt, würde mich das um den Verstand bringen. Ich kann seine Liebe, wie sehr ich es auch will, nicht erwidern. Er wäre immer auf der Flucht, wenn er mit mir zusammen wäre, und das kann ich ihm nicht zumuten. In spätestens zwei Tagen bin ich endlich weg hier, ob mit oder ohne meinen Körper.“
„Ganz ruhig, Summer.“ Kevin legte eine Hand auf ihre Schulter. Dann kramte er endlich ein Feuerzeug hervor, um eine Kerze anzuzünden.
„Alex ist manchmal vielleicht ein bisschen zickig. Aber es ändert nichts an dem Verständnis, das er dir entgegenbringen wird. Wenn du heute Abend mit ihm sprichst, stell dir einfach vor, dass du es mir statt ihm sagst.“
„Aber das macht keinen Sinn, du bist verheiratet und nicht in mich verliebt...“
Kevin schlug die Hände vors Gesicht und stöhnte frustriert.
„Jetzt weiß er mal wies mir geht“, grummelte Alex und fing sich sogleich einen Schlag auf die Schulter ein.
„Wenn du mich jetzt noch einmal haust…“, warnte er Brian.
Der zog die Brauen hoch, was Alex fast zum Lachen zwang.
„Ich bin ja schon still...“
„Es war aber viel einfacher dir alles zu sagen…“
„Summer.“
„Okay! Okay, ich werde mit ihm reden, aber glaube ja nicht, das dass so einfach für mich sein wird. Ich habe schon meine Zwillingsschwester und meinen Bruder verloren. Du fegst mein Herz wieder auf, wenn es in tausend Scherben zerbricht weil ich Alex gehen lassen muss.“
„Summer, Liebes, er ist es der dich gehen lassen muss, und je eher du ihm das sagst um so besser ist das für euch beide.“
Vielleicht, dachte Kevin, hätte sie Alex all das schon von Anfang an sagen sollen, dann hätte er sich möglicherweise gar nicht erst in Summer verliebt..._________________ [center]Ich begebe mich nicht mit Dir auf das Feld der Geistigen Diskussion.
Denn DU bist ja Unbewaffnet.
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sam Experte


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Ajfan Anfänger


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missing Experte


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Verfasst am: Mo Nov 17, 2008 20:28 Titel: |
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freu ich dachte schon es liest keiner mehr gg.
danke dir für dein FB und ja ich bin auch froh das ich jetzt etwas mehr zeit habe.
@sam du bekommst es vorzeitig zum lesen gg._________________ [center]Ich begebe mich nicht mit Dir auf das Feld der Geistigen Diskussion.
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Keks Hausherrin


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mäuschen Experte


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missing Experte


Anmeldedatum: 10.05.2004 Beiträge: 1071 Wohnort: Na da wo mein Haus Wohnt
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Verfasst am: So Nov 23, 2008 23:13 Titel: |
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soviel feedback das lässt mein herz hüpfen und den langen arbeitstag heute vergessen. ein neues kapitel sollte bald kommen  _________________ [center]Ich begebe mich nicht mit Dir auf das Feld der Geistigen Diskussion.
Denn DU bist ja Unbewaffnet.
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Verfasst am: So Nov 23, 2008 23:13 Titel: Ähnliche Themen |
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missing Experte


Anmeldedatum: 10.05.2004 Beiträge: 1071 Wohnort: Na da wo mein Haus Wohnt
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Verfasst am: Sa Dez 27, 2008 18:34 Titel: |
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na dann
Kapitel 23
„Alex…“ rief Kevin Summer nach, um sie aufzuhalten. Er hatte seine Schwierigkeiten, Summer in der Öffentlichkeit 'Alex' zu nennen und Alex 'Summer', so sehr wie er sich in den letzten Tagen daran gewöhnt hatte, dass im Körper seines Freundes jetzt eine junge Frau steckte. Aber er bekam zum Glück immer kurz vorher die Kurve.
Summer blieb stehen und blickte ihn fragend an. „Kevin…?“
Dann wurde ihr wieder bewusst wo – nämlich wieder vor dem Hotel – und wer – ein Backstreet Boy, der von aufgeregten Fans erwartet wurde – sie war.
„Ui... Also dann, Lächeln und Autogramme geben, Kev.“ Summer schob ihren Freund vorwärts.
Viel lieber wäre sie direkt hinauf aufs Dach gegangen, unerkannt und unsichtbar, doch seit sie in Alex' Körper steckte, war rein gar nichts mehr mit beidem. Und sie konnte sich an den Aufwand, der um sie – eigentlich ja um Alex – gemacht wurde, einfach nicht gewöhnen. Als sie Kevin gefragt hatte, wie lange es bei ihm gedauert hatte, dass dieser Rummel ihm normal erschien, hatte er die Antwort gegeben, die sie verzweifelt die Augen rollen ließ: "Oh, so fünf bis sechs Monate?" Ohne Frage hatte Summer schon einige Alex-Fans vor den Kopf gestoßen, indem sie sie nicht wiedererkannte oder einfach vorbeilief ohne sie zu beachten, von Autogrammen mal ganz zu schweigen.
Beide setzten in der Halle für einen Moment auf alles ihre Unterschrift, was ihnen von den Fans gegeben wurde, bevor Kevin seine Freundin beiseite zog.
„Happy Birthday, Summer,“ flüsterte er mit einem Lächeln, und drückte ihr dann etwas in die Hand.
Verwundert sah sich Summer an, was Kevin ihr in die Finger gelegt hatte, und begann zu strahlen, als sie es erkannte.
„Kev, ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun würde...“
„Ich würde auf verzweifeln tippen. Und nun geh endlich.“
„Kevin, wann werdet ihr abreisen?“, hörte Summer noch einen Fan fragen, als sie sich abwandte und zum Fahrstuhl eilte.
„In ein paar Tagen,“ gab er freundlich zurück.
Summer drückte den Fahrstuhlknopf. In zwei Tagen war für sie das alles vorbei...
Das letzte Bisschen ihrer guten Laune verschwand, als plötzlich Alex und Brian neben ihr auftauchten. Ohne sie zu beachten oder ein Wort zu sagen, stieg Summer in den Lift.
„Hi Summer.“ Brian grinste, aber Summer reagierte nicht. Ihr einziger Gedanke galt ihrem Bruder.
Zumindest versuchte sie sich das einzureden, auf so engem Raum mit Alex, den der Duft ihres Lieblingsparfüms umwehte und erneut ihr Lieblingskleid umschmeichelte. Warum nur erschien ihr das alles so unglaublich verführerisch, als wäre sie wirklich ein Mann und keine Frau, die im falschen Körper gefangen war? Und es würde nur noch schlimmer, wenn sie ihm in die Augen sah. Diese Augen, die sie zwar gut kannte, die aber zugleich so fremd und doch so unerklärlich vertraut waren.
Ungehalten fuhr Summer die Schmetterlinge in ihrem Bauch stumm an, die Klappe und die Flügel still zu halten.
„Meinst du, Nick würde so mit mir ausgehen wollen?“, unterbrach Alex ihre stumme Zwiesprache mit ihrem inneren Kribbeln.
„Nein, nein, ich muss mich erst frisch machen,“ meinte er, nachdem Brian etwas an ihm herumgezupft hatte.
Summer biss die Zähne zusammen und unterdrückte das Verlangen Brians Hände wegzustoßen, um ihre eigenen auf die weichen Rundungen zu legen und Alex so nah wie nur irgend möglich zu sein. Dabei kam ihr kurz der Gedanke, dass sie dann ihren eigenen Körper streicheln würde. Doch der verschwand sogleich wieder, als sie aufsah und sich ihr Blick nun doch mit Alex' traf. Sofort versank sie in den dunklen Untiefen hinter der Maske der blauen Iris...
„Ein Push Up wäre gut und etwas Kurzes an den Beinen,“ erwiderte Brian.
„Ach, mir wird schon was einfallen. Hauptsache so wenig an wie möglich, Unterwäsche am besten gar nicht. So mag es Nick am liebsten,“ stocherte Alex nach, den Blick noch immer mit Summers verschränkt. Zweifellos in der Hoffnung sie würde darauf reagieren, ausflippen und ihn anschreien, was sie aber nicht tat.
Und Summer gab sich alle Mühe ihm nicht zu zeigen, wie viel Anstrengung es sie kostete das nicht zu tun... Der Gedanke, dass Nicks Hände seinen... ihren... diesen Körper da im Kleid berühren und streicheln könnten, den Rock hochstreifen und das Darunter nackt vorfinden... und sich dann, mit einem Blick in diese abgründige Seele, in ihr und jenem Körper versenken könnte... brachte Summer vor Wut und Eifersucht fast zur Raserei!
Ungeduldig drückte sie den Knopf für die als nächstes folgende Etage und wartete darauf aussteigen zu können. Egal wo, solange sie nur von Alex wegkam und ihr Blut sich wieder in ihrem Körper verteilen konnte, bevor sie Alex direkt vor Brians Nase an die Wand drückte und selbst nachsah, was er grade drunter trug...
Als sich die Aufzugtüren endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, öffneten, stieg Summer etwas steifbeinig aus. Mit einem Ruck drehte sie sich noch mal zu Alex um und starrte ihn wütend an.
„Wenn ich meinen Körper wiederbekomme, dann bitte im Originalzustand!“, zischte sie.
Alex wusste genau, dass sie auf ihre Jungfräulichkeit hinaus wollte, und verspürte einen Schwall warmer Genugtuung, dass er es doch geschafft hatte ihr einen Hieb zu versetzen, auch wenn sie die ganze Zeit so cool tat. Das war ihre Strafe dafür, dass er so rasend eifersüchtig auf Kevin war.
„Dann hoffe ich doch, dass meine Haare inzwischen nachgewachsen sind!“, raunte er böse zurück, bevor sich die Türen zwischen ihnen schlossen.
Brian schüttelte mitleidig den Kopf. „Euch geht es auch nicht gut, wenn kein Unwetter zwischen euch herrscht. Wie passend, dass der Wetterbericht welche angekündigt hat... Wäre es nicht besser, wenn du zu ihr hoch aufs Dach fährst und mit ihr sprichst? Mal so ganz ohne Streit und all das Gezicke, über den Zeugenschutz und das alles?“
Alex war nahe dran zu sagen 'Den Teufel werde ich tun!', aber dann dachte er an all das, was sie im Restaurant gehört hatten. Summers Verhalten machte nun viel mehr Sinn, das musste Alex eingestehen. Aber jetzt zu ihr hoch gehen und mit ihr darüber reden konnte er nicht, er war viel zu aufgebracht und... ja... erregt... Sein ganzer Körper, beziehungsweise ihrer, schien vor Anspannung zu summen, und er hatte Mühe ruhig zu stehen. Doch Setzen war jetzt sicher noch viel unangenehmer, denn stillsitzen wäre schier unmöglich.
Vielleicht hätte Alex sich vorhin, als sie über Nicks Vorlieben was das Fehlen von Unterwäsche anging, nicht vorstellen sollen, wie Summer ihm das Kleid von den Schultern schob und ihn genüsslich betrachtete. Denn sein Körper – nein, ihrer – hatte bei der Vorstellung sofort reagiert und sich auf eine Blitzinvasion vorbereitet...
Dass er schnell erregt war in manchen Situationen, war nichts neues für Alex, aber dass es bei einem weiblichen Körper ebenso schnell gehen konnte, war eine echte Erkenntnis...
„Alex?“ Brian, der immer noch auf eine Antwort wartete, schaute ihn irritiert an.
Es hatte ganz sicher einen deutlichen Vorteil, in einem weiblichen Körper zu stecken, denn Brian merkte eindeutig nicht, wie es um seinen Freund stand. Alex räusperte sich.
„Du hast Recht, ich sollte zu ihr gehen und mit ihr sprechen.“ Aber nicht solange er... feucht war... „Später...“_________________ [center]Ich begebe mich nicht mit Dir auf das Feld der Geistigen Diskussion.
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sam Experte


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missing Experte


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Verfasst am: Do Jan 29, 2009 22:11 Titel: |
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Kapitel 24
Als Alex später die Tür zur Dachterrasse öffnete, war Summer grade dabei zu telefonieren.
Wenn es jemals einen Zeitpunkt zum Reden gegeben hatte, dann wohl diesen. Niemand war hier oben, außer ihnen beiden. Die grauen Wolken hingen regenschwer, sie versprachen Alex eine Abkühlung, sollte er sich wieder so warm und feucht fühlen, dass er über Summer herfallen wollte. Und er konnte hier auch gleich vom Dach springen, wenn sie ihm endgültig das Herz brach...
„Sicher. Ich verspreche es dir...“ sagte Summer ins Telefon. Sie schniefte, und Alex konnte selbst aus dieser Entfernung sagen, dass sie weinte.
Das Herz zog sich ihm schmerzhaft zusammen bei dem Anblick... Langsam ging er näher.
„Ich liebe dich, Ryan.“
Moment... Alex erstarrte mitten im Schritt. Hatte er das grade richtig verstanden, 'Ich liebe dich'?? Die Worte, von denen er schon geglaubt hatte, Summer könne sie wegen eines seltsamen Sprachfehlers gar nicht aussprechen... die Worte auf die er hoffte, seit er ihr seine Liebe gestanden hatte... sagte sie mal eben am Telefon, einfach so, zu irgendjemandem??
Und, verdammt noch mal, wer war der Glückliche?? Der Typ, von dem sie im Restaurant gesprochen hatte, der angeblich ein Teil von ihr war??
Zähneknirschend rieb Alex sich die Brust - da wo sein Herz schlug, das es grade sehr schwer hatte, so vom kalten Eiszapfen der Eifersucht durchbohrt.
Er würde bei dieser Frau wohl nie wissen, woran er war... Bevor sie zugab fest mit jemandem zusammen zu sein, verbreitete sie scheinbar lieber das Gerücht von der Mafia verfolgt zu werden. Das war doch wirklich Irrsinn, oder? Warum geriet ausgerechnet er an so was, normalerweise fiel das doch in Nicks Beuteschema...
„Ja... Sag bitte Lillian, dass ich sie auch liebe. Bye...“ Summer legte auf und ließ das Handy in ihre Tasche gleiten, um sich ausgiebig die Nase zu putzen. Dann trat sie zu dem kleinen Tisch hinüber, pustete die Kerze auf dem Yes-Törtchen aus, das dort stand, und sagte leise: „Happy Birthday, Ryan.“ Durch nichts war zu ersehen, dass sie Alex überhaupt schon bemerkt hatte.
Er stand noch immer stumm da, seine Brust wie eingeschnürt von ihren Worten. Er wollte nicht mal vermuten, wer Ryan war. Zu gut erinnerte Alex sich daran, was Summer über diesen Brad gesagt hatte, der sie mit Mitteilungen auf dem Anrufbeantworter traktierte: 'Ich liebe einen anderen.'
Das war er also. Ryan.
Eigentlich hätte Alex jetzt jede Hoffnung verlieren müssen. Doch es geschah nicht. Diese ganze absurde, seltsame Situation – er in einem weiblichen Körper, den er inzwischen irgendwie auszufüllen schien und als seinen erkannte, auf dem Dach eines Hotels, während sich über ihm die dunklen Wolken zusammen zogen -, und Alex war sicherer als je zuvor, dass er Summer mit jeder Faser seines Herzens liebte und sich danach sehnte sie in seine Arme zu schließen. Sie war ihm näher als jeder andere, kannte ihn besser als jeder andere...
Und er kannte sie... Sie hatten ihre Körper getauscht, aber Alex hatte das Gefühl, dass sich dabei etwas viel wichtigeres miteinander vermischt hatte und untrennbar miteinander verschmolzen war. Wenn Ryan ein Teil von Summer war... nun, Alex war es auch.
Und das würde er Summer jetzt klarmachen. Langsam ging er auf sie zu.
Summer musste sich nicht umdrehen um zu wissen, dass er da war. Sie spürte seine Anwesenheit, merkte dass sein Blick auf ihr lag, weil sie davon unruhig wurde, hin und her gerissen zwischen dem Gedanken an Flucht und dem, sich in seine Arme zu werfen. Es wurde von Stunde zu Stunde schlimmer...
Sie mussten endlich reden, das war Summer bewusst. Sie musste ihm klar machen, in welcher gefährlichen Situation er durch sie steckte, selbst wenn er dann ausflippte und sie vom Dach schubste. Oder, noch schlimmer, ihr sagte, dass er sie doch nicht liebte... Eigentlich war das ja genau was sie wollte, aber trotzdem würde es ihr das Herz brechen.
Wenn sie doch nur irgendwie ihre Körper zurücktauschen könnte und von hier verschwinden, bevor sie beide einen nicht wieder gutzumachenden Schaden erlitten...
„Summer?“, sagte Alex leise. Er war jetzt direkt hinter ihr. „Wir beide müssen reden. Ich muss dir was sagen.“ Bevor Summer es verhindern konnte, fasste Alex sie an den Schultern und drehte sie zu sich herum, suchte ihren Blick. Doch Summer drehte den Kopf weg, sie konnte ihn nicht ansehen.
„Ja, ich muss dir auch was sagen...“, antwortete sie kaum hörbar.
„Okay, aber wenn du erlaubst, möchte ich anfangen“, beharrte Alex. „Summer, ich... ich hab grade dein Telefonat mit Ryan mitangehört... Es war keine Absicht, aber es ist nun mal passiert. Wenn du ihn so liebst und dich danach sehnst mit ihm zusammen zu sein, dann verstehe ich auch, dass du mich auf Abstand hältst und nichts von mir wissen willst. Aber das ändert nichts an meinen Gefühlen für dich...“
„Alex...“, versuchte Summer ihn verwirrt zu unterbrechen.
„...und wenn du nur den kleinsten Zweifel daran hast, dass er der Richtige für dich ist und dich auch liebt, dann...“
„Alex!“
„...also...“ Er verstummte endlich, weil Summer ihm in die Augen sah, und er sowieso grade völlig den Faden verlor.
„Alex... Ryan ist mein Bruder...“, flüstern Summer erstickt.
Sie starrten einander an, bis in seinen Augen die Erkenntnis aufglomm.
„Klar, dein Bruder, das wusste ich...“, nuschelte Alex lahm. Er versuchte zu ignorieren, dass der Eiszapfen in seinem Herzen schmolz und es zu flüssiger Lava wurde.
Ryan war ihr Bruder... kein Konkurrent... Vielleicht konnte er sie ja doch noch haben...
„Lass uns reden.“ Summer seufzte und deutete auf einen der Stühle, die um den kleinen Tisch standen.
„Noch besser ist: Lass mich reden, und du hörst einfach zu.“
Alex nickte, mit einem Mal fühlte er sich überaus kooperativ. Selbst wenn sie jetzt sagte 'spring vom Dach', hätte er es wohl getan, denn die Möglichkeit, dass danach das mit ihnen beiden doch noch gut ausging, war plötzlich näher gerückt als je zuvor. Na ja, falls er den Sprung überlebte natürlich...
Summer seufzte wieder. Wie sollte sie ihm alles erklären? Drauflos reden und ihn dann ausflippen lassen? Er würde auf jeden Fall ausflippen, egal was sie nun sagte... und schweigen konnte sie nicht länger. Die Gefahr für ihn war zu groß.
„Ich liebe dich“, rutschte es aus Alex heraus, als Summer ihn mit diesem traurigtreuen Blick ansah, mit dem er selbst früher alle Frauenherzen zum Schmelzen gebracht hatte. Jetzt wollte Alex nur eins, Summers Herz ebenso zum Schmelzen bringen. Aber wie das ohne seine braunen Augen gehen sollte, war ihm nicht klar...
„Nein. Nein…“ Kopfschüttelnd stand Summer auf. „Das geht so gar nicht. Du kannst mir nicht sagen, dass du mich liebst, Alex. Ich liebe dich nicht. Und das wird sich auch niemals ändern.“
Er wollte Einspruch erheben, aber das durfte er nicht. Summer war klar, eine Diskussion über ihre Gefühle würde sie an dieser Stelle nur verlieren, und ihm in die Augen sehen, wenn sie erzählte was sie belastete, konnte sie auch nicht, er würde viel zu viel in ihren erkennen. Darum mied sie seinen Blick und wandte ihm den Rücken zu.
„Summer...“ Alex' Stimme klang traurig bei dieser erneuten Zurückweisung.
„Nein, bitte versteh doch, so ist es am einfachsten. Ich muss dir etwas Wichtiges mitteilen und ich kann es dir nicht ins Gesicht sagen...“
Summer blickte zu Boden und fragte sich, wie um alles in der Welt sie das hier beginnen sollte.
„Als... ich damals diesen Anruf bekam..., dass ich etwas gewonnen hätte... war mir nicht bewusst wer du bist. Ich wusste nicht, wer die Backstreet Boys waren. Sicher, ich kannte den Namen. Aber das war es auch schon...“
Summer schluckte. Wieso konnte nicht alles ganz anders sein. Wieso war sie nicht einfach irgend ein Fan, ein Mädchen, das ihm ins Gesicht sehen und sagen konnte ‚Ich liebe dich.’ Warum war es so unglaublich schwer.
„Ich bin nur hierher gekommen, weil Sam darauf bestand. Ich wusste nicht, was für ein Ausmaß dieses Treffen annehmen würde. Ich wollte euch nur ein paar Fragen stellen, ein Autogramm von Nick für Sam, und dann einfach wieder gehen...“
Summer wischte unwillig die Tränen weg, die ihr übers Gesicht liefen.
„Sum…“ In Alex kämpfte Summers Bitte, sich alles ruhig anzuhören was sie zu sagen hatte, gegen den Wunsch an aufzuspringen, um sie in seine Arme zu ziehen.
„Schon okay...“ Summer winkte hilflos ab.
Sie wusste nicht, ob es jemals einen richtigen Augenblick geben würde oder gegeben hatte es AJ schonend bei zu bringen, sie musste es jetzt so tun oder sie würde es niemals machen. Tief holte sie Luft.
„Alex, mein richtiger Name ist Jamie–Lynn Tonelli... Ich wurde mit 16 Zeugin des Mordes an meinen Eltern... Ich sagte als Kronzeugin gegen die Mafia aus und kam ins Zeugenschutzprogramm, musste mich von meinem Bruder Ryan und meiner Zwillingsschwester Lillian trennen, die ebenfalls ins Zeugenschutzprogramm gesteckt wurden. Das FBI hielt es für besser uns nicht zusammen zu lassen, denn wenn ich widererkannt werde, bringe ich sonst Lilli und Ryan auch in Gefahr. Die Mafia könnte drohen ihnen etwas anzutun, um an mich heranzukommen... Die suchen immer noch nach mir...
Das ist die verkürzte Version von meinem Leben. Ich kann verstehen wenn du jetzt sauer bist... Ich habe deins, und das Leben der Jungs, in Gefahr gebracht...“ Nervös knibbelte Summer an dem schwarzen Lack auf Alex' Fingernägeln. Endlich war es raus. Endlich wusste Alex was los war. Seine Reaktion darauf wollte sie sich nicht mal vorstellen...
„Kann ich jetzt zu dir kommen?“, fragte Alex leise.
„Mh. Um mich anzuschreien? Das kannst du auch von dort tun“, erwiderte Summer kläglich.
„Ich habe dir noch etwas zu sagen und ich will es dir ins Gesicht sagen.“
Summer ließ erschöpft die Schultern hängen. Konnte er sie nicht einfach anschreien... Ohne den Blick vom Boden zu wenden, drehte sie sich ergeben zu ihm um.
Ihr trostloser Gesichtsausdruck schnitt Alex ins Herz, als er auf sie zu ging. Sobald er vor ihr stand, legte er sanft die Hände um ihr Gesicht. Eigentlich war es seins, der Bart war rau an seinen Fingern, aber in den Tiefen der braunen Augen fand er eine verletzte und einsame junge Frau, die sich nach nichts mehr sehnte, als danach nicht mehr allein zu sein.
Sanft streichelte er sie, und Summer lehnte sich ihm entgegen, um diesen Augenblick zu genießen, der ihretwegen ewig hätte währen können.
„Das alles ändert meine Gefühle für dich kein bisschen, Summer... Ich liebe dich...“, flüsterte Alex zärtlich.
Summer versteifte sich und versuchte ihn wegzuschieben. „Bitte Alex... Verstehst du nicht, ich werde gehen... Du musst mich gehen lassen...“
Doch statt sie loszulassen, streiften seine Lippen kurz ihren Mund.
„Alex…“ Summer seufzte. Wie konnte er nur. Wie konnte er ihr den Abschied so schwer machen.
„Ich habe dir grade gesagt was los ist, dass die Mafia dich erschießen würde, wenn man dich sieht, weil sie denken du bist ich, und du nimmst das so hin?“
Er lehnte sich zurück, um sie anzusehen, und schenkte ihr ein Lächeln.
Sie konnte nicht ahnen, wie er sich fühlte, wie ihre Geschichte ihn erleichtert und befreit hatte. Die missverständlichen Signale, die er von Beginn an von ihr bekam, waren mit einem Mal klar und verständlich. Natürlich konnte sie nicht zugeben, was sie für ihn fühlte... Natürlich konnte sie nicht mit ihm zusammen sein, und daraus ergab sich zwangsläufig jene ablehnende Haltung, obwohl es wie irrsinnig zwischen ihnen funkte. Es lag nicht an ihr oder an ihm, dass sie ihm nicht erwidern konnte, dass sie ihn auch liebte, sondern nur an der verdammt vertrackten Lage in der sie steckte. Was er im Restaurant gehört hatte, obwohl er nichts davon hatte wahrhaben wollen, entsprach den Tatsachen, sie war auf der Flucht vor der Mafia und steckte tief im Schlamassel. Und ihn hatte sie mit hineingezogen, ohne es zu wollen, durch diesen dummen Körpertausch, so wie er, ohne es zu wollen, vielleicht ihre Tarnung auffliegen ließ, durch diesen dämlichen Kuss mit Nick...
Aber wenn sie ihre Körper nicht getauscht hätten, wären sie dann jemals lang genug zusammen geblieben, um hinter ihren stacheligen Schutzpanzern die jeweils andere Person zu erkennen und lieben zu lernen? Und stünden sie beide jetzt hier oben, wenn er, in diesem wunderschönen Frauenkörper, nicht Nick geküsst hätte, um Summer zu reizen?
Wahrscheinlich nicht... Das musste wohl alles Schicksal sein...
Immer noch leicht lächelnd, ob seiner plötzlichen Klarsicht, streichelte Alex Summers Wange.
„Wenn es sein muss, werde ich für dich gehen. Aber sage mir nicht, dass du mich nicht liebst, denn ich weiß es besser. Ich liebe dich und ich tue alles für dich, Summer. Ich gehe an deiner Stelle, und du nimmst meinen Platz hier bei den Jungs ein.“
Summer öffnete den Mund, aber es drang kein Ton heraus. Zu plötzlich kam der Entschluss zu dieser selbstlosen Tat, als dass sie es so schnell erfassen konnte. Stattdessen kamen neue Tränen, und Summer lehnte sich haltsuchend an ihn.
Alex zog sie an sich und hielt sie einen langen, langen Moment fest, bis Summer sich wieder genug beruhigte. Dann legte er den Arm um ihre Schultern und führte sie zum Fahrstuhl.
Erst in seinem Zimmer ließ Alex Summer wieder los, und auch nur, um sie sanft auf sein Bett zu drücken.
Stumm ließ Summer es geschehen. Was hätte sie jetzt auch noch sagen sollen... Es war alles gesagt, und Kevin musste nun ihr Herz auffegen statt dem seines Freundes.
Alex nahm Summers Koffer und begann ihre Sachen zu packen, doch Summer fing seine Hände ein.
„Alex... Ich kann dein Leben nicht leben, es gehört dir. Diese Menschen lieben dich, Alex. Sie würden alles für dich tun. Und ich könnte deiner Mutter niemals in die Augen sehen. Eine Mutter kennt ihr Kind. Es fiel mir beim letzten Mal schon sehr schwer.“
Alex widersprach nicht, er küsste nur ihre Finger und hauchte dann einen winzigen Kuss auf ihren Mund, bevor er weiter packte.
Er war schnell fertig damit, doch er hielt seine Hände beschäftigt, indem er erst den Koffer vom Bett nahm, sich dann neben Summer kniete und sie zu streicheln begann.
„Woran denkst du grade...“, wisperte er in ihr Ohr.
Summer seufzte leise, als er eine Hand unter ihr Shirt schob, um mit den Fingern Muster auf ihre warme Haut zu malen. „An etwas, das ich dir sagen möchte…“
„Vielleicht kann ich mir denken, was das ist…“
Alex küsste Summers Hals und brachte sie damit zum Stöhnen. Es hatte eindeutig seine Vorteile, dass ihre Körper vertauscht waren, er wusste genau worauf seiner reagierte. Was ihn erregte... Und er nutzte das, um sie verrückt zu machen.
Summer wehrte sich nicht mehr gegen ihn, sie hatte nicht mehr die Energie dazu, sie wollte nur noch seine Küsse genießen. Und das seltsam ungewohnte und zugleich vertraute Gefühl auskosten, seinen... ihren... Körper in Besitz nehmen zu wollen... Hungrig presste sie sich an Alex und verschloss seinen Mund mit einem langen, heißen Kuss, den ersten dieser Art in ihrem Leben.
Die pure Atemnot ließ Alex schließlich keuchend von ihr zurückweichen. „holy... cow... Ich liebe dich, Summer, aber ich eins sage ich dir... Mit diesem Körper bin ich von uns beiden derjenige, der Jungfrau ist, und ich will verflucht sein, wenn ich das noch bin wenn ich gehe... Ich möchte für dich der Erste sein, und ich möchte, dass du für mich... also... du verstehst schon was ich meine, ich möchte, dass du die Erste bist. ...wenn du das auch möchtest..."
Fragend, bittend, sah Alex Summer an, versank in ihren Augen, und las dort ihre stumme Antwort, als sie ihn erneut an sich zog..._________________ [center]Ich begebe mich nicht mit Dir auf das Feld der Geistigen Diskussion.
Denn DU bist ja Unbewaffnet.
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Majandra Könner


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Verfasst am: Mo Sep 07, 2009 20:53 Titel: |
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| Ich weiß jetzt schon was ich die nächsten Tage lesen werde... freu..
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Majandra Könner


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Verfasst am: Mi März 03, 2010 21:02 Titel: |
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um naja man kann ja mal den rest och noch posten kapitel 25 aber nicht des ist nen visual.
Kapitel 26
Donnergrollen ließ Summer aufschrecken. Es war stockdunkel, obwohl es nach ihrer Uhr erst kurz vor 20 Uhr war. Das Sommergewitter, das sich den ganzen Tag lang mit drohenden Wolkenbergen über der Stadt aufgetürmt hatte, schien jetzt endlich über sie hereinzubrechen. Und mit ihm die Realität.
Summer schaute neben sich, auf den Mann, dessen Arm noch immer besitzergreifend um sie geschlungen lag. Seine im Schlaf schlaffen Finger umschlossen sanft die Rundung ihrer linken Brust.
Ob er nun selbst in ihrem Körper steckte oder nicht, ihr Busen faszinierte ihn anscheinend bis in seine Träume hinein...
Aber jetzt war er mit Leib und Seele endlich wieder er selbst. Und damit außer Gefahr.
Bei dem Gedanken, was andernfalls mit ihm hätte passieren können, stockte Summer noch immer der Atem. Eine Kugel in dunkler Nacht... Oder eine Bombe unter dem Wagen, die von Alex nichts übrig gelassen hätte, was man noch hätte wiedererkennen können... Ohne überhaupt davon zu wissen, hätte die Mafia nicht Summer für immer zerstört, sondern den Backstreet Boy Alexander McLean.
Aber jetzt war er endlich wieder in Sicherheit.
Und damit alles vorbei.
Summer seufzte, als das Herz ihr schwer zu werden begann. Sie hatte nicht darum gebeten sich in ihn zu verlieben, hatte dagegen angekämpft, mit allem was sie hatte, und verloren. Sie mochte inzwischen ihren Körper zurück haben, aber ihr Herz gehörte Alex. Ihr einziger Trost war, dass er es nicht wusste, dass sie ihm nie gesagt hatte, was sie für ihn empfand. Und dass er nicht wusste, was sie jetzt tun musste. Für sich, aber genauso für ihn. Das mit ihnen hatte einfach keine Zukunft... Wie sollte es auch, wenn sie auf der Flucht war und im Zeugenschutz? Das war kein Leben für Alex, der die Bühne und das Singen brauchte wie die Luft zum Atmen. Und seine Familie... Diese liebevollen Menschen, die für ihn da waren, und ohne die er jeden Halt verlieren würde.
Nein, es gab keine Chance für sie beide.
Ein Blitz erhellte das Zimmer, tauchte Alex' Gesicht in gleißendes Licht und ließ seine langen Wimpern scharfe Schatten auf seine Wangen werfen. Im nächsten Moment war es wieder dunkel, doch Alex' friedlich schlafende Züge hatten sich für immer in Summers Gedächtnis eingebrannt.
Vorsichtig hob sie seine Hand vom weichen Lager ihres Busens und schlüpfte seitlich unter seinem Arm hervor. Dann ersetzte sie ihren Körper durch ihr Kopfkissen, bevor Alex im Schlaf ihr Fehlen bemerken konnte.
Er regte sich leicht und zog die weiche Masse enger an sich. Leise seufzte er Summers Namen, doch er wachte nicht auf, als sie vom Bett zurück trat und sich eilig und still ihre Sachen überstreifte.
Summer konnte noch immer Alex' Finger auf ihrem Körper spüren, als sie in ihr Kleid schlüpfte. Wahrscheinlich würde sie es nie wieder tragen können, ohne sich zu erinnern, ohne daran zu denken, was sie in dieser Nacht mit ihm geteilt hatte.
Was würde sie nicht alles tun um bleiben zu können, sich wieder zu ihm zu legen und einfach bei ihm zu sein. Noch mal seinen Mund auf ihren Lippen zu spüren, und seine Finger wieder auf ihrer Brust...
„Es tut mir so leid, Baby...“ Der Donner verschluckte ihre geflüsterten Worte, als sie, den Blick auf seiner schlafenden Silhouette, zur Tür zurück wich.
Daneben stand der Koffer, den Alex gepackt hatte um an ihrer Stelle zu verschwinden, ihren Platz einzunehmen im Zeugenschutz und in ihrem vermurksten Leben. Ihre Finger schlossen sich, ohne hinzusehen, um den Griff.
Es gab nur diesen Augenblick, in dem sie gehen konnte. Jetzt, solange sie noch stark genug dazu war. Ohne sanfte braune Augen, die sich auf sie richteten, voller Schmerz. Sie musste in diesem Moment niemandem auf wiedersehen sagen, sie konnte das Zimmer verlassen, einfach so, ohne zurückzusehen. Warum nur wollten ihre Füße sich dann nicht bewegen?
Ein neuer Blitz erhellte das Zimmer, tauchte das große Bett, mit der einsamen Gestalt darin, in gleißendes Licht. Wie ein Fotoapparat, der einen Moment für alle Ewigkeit festhielt.
Ewig. Für immer ohne Alex. Und er ebenso allein wie sie, nur das erkaltende Kissen in seinen Armen, als könnte es sie ersetzen.
Summer keuchte und zog blind die Tür auf, floh vor dem Anblick hinaus auf den Gang, das Handy und ihren Koffer schwer wie Blei in ihren Händen. Die Tür schlug laut zu.
Alex zuckte bei dem Knall zusammen, der scharf und nah klang, ganz anders als der rollende Donner. Beschützend drückte er sich an das, was er im Arm hielt. Und sofort schlug sein verschlafenes Hirn Alarm, weil es sich weder richtig anfühlte, noch roch.
„Baby?“ Seine Hand fuhr auf Summers Betthälfte und fand sie leer. Das riss ihn endgültig aus dem Schlaf.
„Summer? Hm, Jamie… Jamie–Lynn?“
Alex wartete keine Antwort ab, sondern stieg aus dem Bett und stolperte zum Bad hinüber. Es war kein Licht an, aber vielleicht hatte sie ihn einfach nicht stören wollen.
„Jamie–Lynn?“ Langsam gewöhnte er sich an ihren richtigen Namen. Und er klang gut, er passte zu dem bezaubernden Wesen, das sich in seinen Armen genauso weich anfühlte, wie der Name auf seiner Zunge.
„Jamie?“ Alex schob die Badtür auf. Und erstarrte. Jeder neue Blitz erhellte den leeren Raum und verhöhnte ihn, mit dem Widerhall des Donners an seinen weißen Kacheln.
„Jamie!?“ Panik begann sich in Alex' Stimme zu schleichen. Er fuhr herum und ließ seinen Blick verstört durch das Zimmer schweifen. Es war groß, wenn auch nicht so groß wie manche Suiten, die er schon gehabt hatte. Aber es gab keinen Fleck, den er von diesem Punkt aus nicht einsehen konnte, außer vielleicht das Innere des Schranks, und warum sollte Summer – Jamie – sich dort vor ihm verstecken?
Dennoch lief Alex hinüber und riss die Türen auf, in der wilden Hoffnung er hätte unrecht, und sie wäre da. Sie wäre nicht weg, ihm fortgelaufen...
Der Schrank war leer.
„Nein... NEIN!“ Alex schlug vor Wut mit der Faust gegen die Wand. Dann griff er sich seine Sachen vom Boden, streifte sich Hose und Shirt über, ohne an Kleinigkeiten wie Unterwäsche überhaupt zu denken.
Das konnte sie ihm einfach nicht antun. Nicht jetzt, wo sie sich endlich wirklich gefunden hatten und alles dabei war in Ordnung zu kommen. Sie durfte nicht in diesem Moment abhauen und ihn zurück lassen, nachdem sie eben erst ihre Herzen, genau wie ihre Körper, miteinander geteilt hatten.
Vertraute sie ihm etwa so wenig, dass sie nicht glaubte, er würde mit ihr kommen? Wo er doch bereit gewesen war, an ihrer Stelle zu gehen? Liebte sie ihn denn wirklich so wenig, dass sie einfach verschwinden konnte?
Vielleicht war sie ja noch da, unten vor dem Hotel. Wenn es die Tür war, die ihn aus dem Schlaf gerissen hatte, und kein Donner, hatte er vielleicht eine Chance sie unten einzuholen, ehe ein Taxi kam...
Einen Schuh in der Hand, den anderen halb angezogen am Fuß, hüpfte Alex fluchend zum Fenster und riss die Gardine beiseite. Durch den strömenden Regen hindurch starrte er nach unten, zur Front des Hotels.
Und da war sie... Ein Glück, dass er im Seitenflügel untergebracht war, von dem aus man unter das Vordach der Lobby schauen konnte. Summer stand da ganz allein, in ihrem dünnen Sommerkleid, den Griff des Koffers fest umklammert, und schaute die Straße immer wieder rauf und runter.
„Oh nein. So einfach lass ich dich nicht weg...“ Alex fuhr herum und rannte aus dem Hotelzimmer, den zweiten Schuh noch immer in der Hand. Er streifte ihn erst über, als er mit der anderen Hand auf den Rufknopf des Fahrstuhls einprügelte.
Aber das ging ihm jetzt alles zu langsam. Bevor die Kabine die Gelegenheit hatte, unten in der Lobby die Türen zu schließen, um den Weg nach oben anzutreten, war Alex bereits im Treppenhaus und raste die Stufen nach unten.
Trotzdem kam es ihm vor wie eine Ewigkeit, bis er den Ausgang erreichte, genau in dem Moment, als Summers Taxi am Straßenrand hielt.
Sie trat unter der Deckung des Vordachs heraus, die Schultern gegen den prasselnden Regen hochgezogen, die Hand nach dem Türgriff ausgestreckt. Aber bevor sie ihn berühren konnte, war Alex heran, fasste nach ihrem Arm und riss sie zu sich herum.
„Summer...“
Der traurige Blick ihrer strahlendblauen Augen versetzte ihm einen Stich, als sie zu ihm aufsah.
Sein Griff lockerte sich augenblicklich, als er plötzlich erkannte, dass sie eigentlich gar nicht gehen wollte.
„Baby, tu es nicht... Du kannst nicht behaupten, dass dir das mit uns alles nichts bedeutet hat, denn das stimmt nicht... Und ich liebe dich, Summer... Jamie-Lynn...“ Seine Hand schloss sich wie von selbst um ihre kalten Finger.
Ihre Augen leuchteten auf, als er sie bei ihrem richtigen Namen nannte, nur um sich sofort wieder zu verdunkeln. Einen Moment lang schauten sie sich einfach nur an, beide tropfnass, im strömenden Regen. Alex bemerkte, wie Summer in ihrem dünnen Sommerkleid schauderte. Es klebte ihr genauso am Körper, wie ihr langes, schwarzes Haar. Sie sah aus wie ein halb ertrunkenes Kätzchen, und sie war in diesem Augenblick die schönste Frau, die er jemals gesehen hatte.
Doch dann senkte sie den Blick und entzog ihm ihre Hand, wandte sich von ihm ab und dem Taxi zu.
Alex schob sich sofort dazwischen. „Nein! Baby, geh nicht! Ich werde verrückt ohne dich!“
Summers Mundwinkel hoben sich langsam zu einem traurigen Lächeln. „Aber das bist du doch schon...“
Hilflos schaute Alex auf sie hinunter. Dann setzte er alles auf eine Karte... Mit dem Mut der Verzweiflung schlang er die Arme um ihren schlanken Leib und küsste sie, wie er sie noch nie geküsst hatte. Er legte all seine Liebe und Sehnsucht nach ihr in diesen einen Kuss, und er spürte, wie ihr steifer Körper weich und willig wurde, sich an ihn schmiegte, und versuchte mit seinem zu verschmelzen.
Der ungeduldig wartende Taxifahrer, die Straße, das Gewitter, das um sie toste, alles versank in der Bedeutungslosigkeit.
Doch Alex wäre wirklich verrückt gewesen zu erwarten, dass er Summer so leicht überzeugen konnte. Als beide atemlos nach Luft schnappten, setzte ihr Verstand wieder ein. Verzweifelt machte sie sich von ihm los und versuchte ihn wegzuschieben.
„Bitte, Alex... Du musst mich gehen lassen...“
Aber er schüttelte nur den Kopf und hielt sie fest. „Das kann ich nicht... Ich werde dich niemals gehen lassen, Jamie.“
Zärtlich umfasste er ihr Gesicht und presste die Lippen auf ihre Stirn, als ganz in der Nähe, mit einem lauten Knall, ein Blitz einschlug.
Summer zuckte zusammen und schaute wie erstarrt zu Alex auf. Ihre Augen weiteten sich ungläubig.
„A... Alex...“ Flüsterte sie erstickt. Dann sackte sie in seinen Arme zusammen.
Alex wurde von dem plötzlichen Gewicht überrascht, doch er reagierte schnell und zog sie eng an sich, um Jamie zu stützen. Und fasste dabei an ihrem Rücken in warme, klebrige Nässe... Einen Moment wollte er an den Regen glauben, doch dann rann es heiß über seine Finger, und als er sie hinter Jamies Rücken hervorzog, waren sie tiefrot.
„Nein... Jamie...“ Vorsichtig ließ er sie zu Boden gleiten, eine Hand fest auf ihren Rücken gepresst, dorthin wo das ganze Blut herkam. Mit der anderen zog er sie an sich, bettete ihren Kopf an seine Schulter. Er fühlte sich so steif, als wäre sein Körper mit einem Mal zu Eis erstarrt, und er konnte nicht mehr denken, nur noch fühlen. Innerlich schrie er vor Panik, aber äußerlich versuchte er ruhig zu bleiben, für die Frau in seinen Armen. Er musste nur ruhig bleiben, dann würde sicher alles wieder gut werden...
„Jamie... Hörst du mich?“
Ihre Augenlider flatterten, dann wurde ein wenig blau zwischen ihren dunklen Wimpern sichtbar.
Der Taxifahrer tauchte neben ihnen auf. Als er das Blut bemerkte, das sich unter dem Paar ausbreitete und die Pfützen dunkel färbte, wurde er bleich.
„Ich rufe einen Krankenwagen...“
Alex beachtete den Mann nicht weiter. Er streichelte Jamies Wange und sprach leise auf sie ein.
„Baby, alles wird gut... Du musst nur durchhalten.“
„Alex...“, hauchte sie.
„Ich bin hier, Baby.“
Jamie begann zu zittern. „Mir ist so kalt...“
Alex zog sie fester an sich, versuchte sie zugleich vor dem Regen zu schützen und mit seinem Körper zu wärmen. „Der Rettungswagen ist schon unterwegs, bald wird dir wieder warm.“
Er hätte sie gern zurück in die Lobby getragen, raus aus dem Regen, aber dann hätte er den Druck auf die Wunde aufgeben müssen. Und Jamie verlor schon viel zuviel Blut für sein Verständnis...
Das hier war seine Schuld. Wenn er sie nicht aufgehalten hätte, als sie ins Taxi steigen wollte, wäre sie jetzt nicht verletzt, sondern in Sicherheit. Wenn er nur Nick nicht geküsst, und Jamies Gesicht damit in alle Medien gebracht hätte...
„Es tut mir so leid, Jamie...“ Mit zitternden Fingern streichelte er ihre Wange.
„...kalt... ...so müde...“, murmelte sie schwach.
Sie durfte jetzt auf keinen Fall bewusstlos werden... Alex schüttelte sie leicht und überlegte fieberhaft. „Jamie... Weißt du noch, auf dem Dach? Als du mir erklärt hast, dass Ryan dein Bruder ist?“ War das wirklich erst ein paar Stunden her? Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit...
„Ich hab gesagt, dass ich das wusste, aber es war gelogen. Ich habe wirklich geglaubt, er wäre ein Typ den du liebst, und war rasend vor Eifersucht.“
Jamies Mundwinkel zogen sich leicht nach oben, und sie öffnete ein wenig die Augen. „...und dann hast du gesagt, dass du mich liebst...“
Alex erwiderte ihr Lächeln.
„...hab auch gelogen... ...auf dem Dach... Alex, ich liebe dich...“ Tränen rannen aus Jamies Augenwinkeln und vermischten sich mit den Regentropfen auf ihren Wangen.
Auch Alex' Sicht verschwamm, als die Freude über ihre Worte ihn durchströmte. Aber sie hinterließ einen bitteren Nachgeschmack, weil Jamie vor Schwäche die Augen zufielen.
In der Ferne hörte Alex endlich die Sirene des Krankenwagens.
„Hilfe ist unterwegs, hörst du? Bald ist alles wieder in Ordnung, Baby.“
Doch Jamie antwortete ihm nicht. Ihr Körper lag schlaff in seinen Armen.
„Der Arzt ist gleich hier. Du musst durchhalten, mein Schatz.“ Alex gab ihr einen Kuss auf die kalten Lippen. Sie erwiderte ihn nicht.
Jetzt war die Sirene ganz nah.
„Du musst nur noch einen kleinen Moment durchhalten, Jamie...“, schluchzte Alex.
Sie antwortete nicht. Jamie lag ganz still, das Gesicht so friedlich, als würde sie nur schlafen. Doch sie atmete nicht mehr.
„Jamie...“ Alex zog sie an seine Brust und weinte.
Einige Hotelgäste und Angestellte hatten sich unter dem Vordach angesammelt, um zu sehen was passiert war. Darunter auch Kevin und der Rest der Jungs. Sie drängten sich zwischen den anderen durch, um zu Alex zu kommen.
Der Krankenwagen hielt neben dem Taxi, die Rettungshelfer kamen gelaufen, und Alex wusste, dass sie zu spät waren.
„Jamie… Baby, ich liebe dich...“ Verzweifelt streichelte er ihr Gesicht.
„Sir, bitten machen Sie Platz!“ Hände zogen ihn grob hoch und schoben ihn beiseite, er verlor Jamies Körper an sie. Aber ihm fehlte die Kraft, dagegen anzukämpfen.
Alles was er fühlte, war ein großer, alles konsumierender Schmerz, als die Sanitäter mit der Herzmassage begannen. Sie wurde an einen tragbaren Monitor angeschlossen, der mit einem durchgehenden Piepton verkündete, was Alex längst wusste.
Sie war fort.
Mit seltsam distanzierten Interesse fragte Alex sich, ob auf dem Grabstein wohl 'Summer' stehen würde oder 'Jamie'.
Der Rettungshelfer, der den Monitor überwachte, wechselte schließlich einen Blick mit seinem Kollegen und schüttelte den Kopf. Der Ton erstarb, als er abschaltete.
Konnten eigentlich Jamies Geschwister zur Beerdigung kommen, oder würden sie das Grab nie sehen? Wer würde Blumen dort ablegen?
Die Sanitäter packten zusammen. Dann hoben sie den leblosen Körper auf eine Bahre und trugen ihn zum Wagen.
„Alex…“ Kevin legte seinem Freund eine Hand auf die Schulter.
Jamie verschwand im Krankenwagen. Die Türen schlossen sich.
Plötzlich erwachte Alex aus seiner Trance. Die wollten Jamie wegbringen... Er versuchte zum Wagen zu laufen, doch Kevin hielt ihn fest.
„Lass mich! Kevin, lass mich los“, schrie Alex. Er kämpfte gegen die Hände seines Freundes an, doch Kevin ließ nicht von ihm ab, und die Anderen kamen ihm auch noch zu Hilfe.
„JAMIIIIIIIIIIIIE…“ Alex' Schrei folgte dem Rettungswagen, bis er außer Sicht war..._________________ [center]Ich begebe mich nicht mit Dir auf das Feld der Geistigen Diskussion.
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Verfasst am: Mi März 03, 2010 21:03 Titel: |
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Epilog
Es war ein schöner Sommertag. Vögel zwitscherten in den Bäumen. Alles blühte, und die Luft war warm.
Doch Alex nahm nichts davon wahr. Sein Blick ruhte auf dem Sarg vor ihm.
Seine Jamie war tot. Die Frau, die er als Summer kennen und lieben gelernt hatte, fort, und mit ihr jede Wärme, jede angenehme Empfindung. Nur ein dumpfer, bohrender Schmerz war noch da.
Es fühlte sich an, als hätte man ihm das Herz aus der Brust gerissen...
Fröstelnd schlang Alex die Arme um sich.
Er trug einen schwarzen Anzug, schwarze Schuhe. Selbst sein Hemd war schwarz. Nicht als Zeichen der Trauer, sondern weil er sich so fühlte. Abgestorben. Verdorrt. So als könnte er sich gleich zu Jamie in den Sarg legen und mit ihr ins dunkle Grab hinabgelassen werden.
Die Vorstellung war irgendwie verlockend...
Eine schwere Hand legte sich auf seine Schulter und stoppte ihn, als er einen kleinen Schritt auf die Gruft zu machte.
Kevin. Natürlich.
Oh, Alex war ihm dankbar, so war es nicht. Da Jamies Geschwister sich ebenfalls im Zeugenschutzprogramm befanden, konnten sie sich weder von Jamie verabschieden, noch irgend etwas für die Beerdigung regeln. Und Alex war innerlich noch immer so unter Schock, dass Kevin, ohne zu zögern, sofort alles selbst in die Hand genommen hatte.
Es war ein schöner, honigfarbener Sarg. Das Grab lag unter einem alten Baum, der seine ausladenden Äste beschützend darüber ausbreitete. Es gab wundervolle Blumengestecke, so groß, dass die geringe Anzahl nicht so sehr auffiel. An einem hing sogar eine Schleife mit der Aufschrift 'In liebevollem Gedenken – Deine Geschwister'.
Natürlich hatten nicht sie das geschickt, es hätte ihren Aufenthaltsort verraten. Nein, Kevin hatte es anfertigen lassen. Er hatte an alles gedacht, und versucht es – natürlich – perfekt zu machen.
Die einzigen Blumen, die nicht von ihm oder einem der Jungs kamen, waren von den U.S. Marshalls, die für Jamies Schutz und Unterbringung im Kronzeugenprogramm zuständig gewesen waren, und die Rosen von Summers Freundin Samantha.
Obwohl Jamie und Summer die selbe Person waren, hatte das Geschehene Sam so erschüttert, dass sie es nicht über sich gebracht hatte zur Beerdigung zu kommen. Alex hatte mit der jungen Frau gesprochen und gemerkt, es war für sie eine Sache zu akzeptieren, dass der Mensch, den sie dachte zu kennen, zur Tarnung ein anderes Leben wie eine zweite Haut übergestreift hatte. Und es war etwas ganz anderes, dass dieser Mensch auf offener Straße von der Mafia erschossen worden war. Sam hatte Angst, und Alex konnte sie sogar verstehen.
So standen also, außer dem Priester und einem Friedhofsmitarbeiter, nur die fünf Backstreet Boys als Angehörige vor dem Grab.
Es war ein trauriges Bild, das zeigte wie einsam Jamie die ganze Zeit gewesen sein musste. Immer auf der Hut, nicht zuviel über sich zu verraten, und am besten niemanden an sich heranzulassen. Das musste ihr zur zweiten Natur geworden sein...
Der Priester trat heran und nickte ihnen zu, als Zeichen, dass er bereit war zu beginnen. Alex konnte nicht sehen, ob Kevin hinter ihm das Nicken erwiderte, und es war ihm auch egal. Eine Grabrede war vielleicht der Versuch, die Trauer in Worte zu fassen und Trost zu spenden, doch er wusste, dass ihm das kein Stück half. Die Wunde in seiner Brust brannte, als steckte ein glühendes Eisen darin.
Er richtete seinen Blick auf den Sarg, in dem die Frau ruhte, die er liebte. Fast wünschte er sich, doch noch mal einen Blick auf sie zu werfen. Aber Kevin hatte ihn überzeugt, dass es nur noch mehr wehtun würde. Und er hatte Recht damit, das wusste Alex. Als sie in seinen Armen gestorben war, hatte Jamie ausgesehen als würde sie nur schlafen. Bis auf die Wunde in ihrem Rücken war sie unversehrt. Aber jetzt?
Alex wollte nicht sehen, was der Tod aus ihr gemacht hatte.
Er atmete durch, um die Vorstellung zu verdrängen, und lauschte mit halbem Ohr auf die Rede des Priesters, die langsam dahin plätscherte.
Gleich würde der Sarg in die Erde hinab gelassen. Der dezent in schwarz gekleidete Mann, der dafür zuständig war, stand bereits neben dem Grab, um das Gerät zu bedienen. Wie man es nannte, wusste Alex nicht, nur dass es etwa wie eine der Hebebühnen funktionierte, die sie aus ihren Shows kannten. Jamies Sarg schwebte bereits über der Graböffnung, und würde beim richtigen Stichwort ganz langsam in die Erde hinab sinken. Würdevoll sollte es aussehen. Der letzte Abgang. Es musste jeden Moment soweit sein.
Alex hatte das Gefühl, an dem Kloß in seinem Hals ersticken zu müssen.
„... Ich bin die Auferstehung und das Leben. ...“, rezitierte der Priester.
Mit einem ganz kleinen Schwanken setzte sich der Sarg lautlos in Bewegung und schwebte allmählich in das dunkle Loch hinab.
Alex ballte die Hände zu Fäusten. Er schaffte das... Es war doch nur noch Jamies Hülle, Jamie selbst war längst gegangen. Vielleicht war sie sogar schon in einem neuen Körper und wartete darauf wiedergeboren zu werden...
Ein lautes Knirschen übertönte plötzlich die Grabrede. Der Sarg schwankte, dann blieb das Kopfende mit einem Mal in der Luft stehen, und das Fußende sauste haltlos in die Grube hinab. Ein trockenes Reißen erklang, als der Sarg sich aufrichtete, und mit einem dumpfen Laut auf der Erde aufschlug.
Eilig stellte der Friedhofsmitarbeiter die kleine Hebebühne ab, die quietschend durchdrehte, dann legte sich erschreckte Stille über den Friedhof. Selbst die Vögel waren verstummt.
Alex versuchte zu Atmen, aber etwas presste ihm die Brust zusammen und verhinderte, dass er Luft holte.
„Jamie...“, würgte er hervor. Bevor jemand ihn halten konnte, war er an der Kante und starrte hinunter in das Erdloch, und auf den Sarg, der aufrecht darin stand.
Der Deckel hatte sich im Fallen an der Leitschiene der Hebebühne verkantet und war aufgebrochen. Hier und da ragte eine Zierschraube aus dem zerfransten Holz. Ein Spalt von einer Hand Breite klaffte zwischen dem Deckel und dem Sarg, und gab den Blick auf einen kleinen Teil der weißen Stoffbespannung im Inneren frei.
Alex konnte nicht anders, er musste sich ansehen was mit Jamie geschehen war. Er ging ein Stück um das Grab herum, entzog sich dabei Kevin, der herbeieilte und versuchte ihn zurückzuhalten. Es war ja nett gemeint, dass er ihn immer noch beschützen wollte, dachte Alex abwesend, aber jetzt war das sowieso zu spät, oder? Er musste nachsehen, ob der Sturz Jamie irgendetwas getan hatte...
Als er endlich durch den Spalt ins Innere des Sargs schauen konnte, dachte er erst, seine Augen spielten ihm einen Streich. Er schüttelte den Kopf über sich selbst und kniete sich an den Rand der Grube, um einen besseren Blick zu haben.
Doch was er sah, blieb das Gleiche.
Fassungslos starrte Alex in den Sarg. Dann beugte er sich über das Grab und griff danach, stemmte Deckel und Unterteil auseinander, bis auch die letzte Schraube endgültig nachgab und das Oberteil aufschwang. Krachend schlug es gegen die Führschiene und ließ alle Anwesenden zusammenzucken.
Und sehen, was Alex sah. Der Sarg war leer...
„Alex...“ Kevin versuchte ihn vom Boden hochzuziehen, aber Alex stieß ihn weg. Eine Leiche verschwand nicht einfach so... Taumelnd kam er selbst auf die Beine, sein Blick zuckte von einem der Anwesenden zum Anderen.
Alle starrten auf den leeren Sarg, die Mienen ein Schauspiel zwischen verwirrt und entsetzt, nur einer schaute stattdessen ihn an. Nur einer hatte scheinbar gewusst, dass diese Beerdigung eine Farce, und der Sarg in Wahrheit leer war, und hatte dennoch alles getan, um das Ganze so überzeugend wie möglich über die Bühne zu bringen.
Alex richtete seine vor Wut blitzenden Augen auf Kevin. „WO IST SIE?“
Kevin hob beschwichtigend die Hände. „Beruhige dich erst mal...“
Doch Alex hatte nicht die Absicht sich zu beruhigen. In seinem Kopf jagte ein Gedanke den nächsten.
Wenn Jamie nicht hier war, wo dann? Sie heimlich woanders zu begraben machte keinen Sinn, höchstens wenn ihre Geschwister sie doch in ihrer Nähe bestatten konnten. Aber das wäre zurückzuverfolgen, oder? Und außerdem hätte man ihm das einfach sagen können. Warum also ließ man eine Leiche verschwinden? Wo war Jamie?
Und warum tat Kevin ihm so etwas an? Das war das schlimmste daran, dass einer seiner ältesten Freunde ihn derart verriet...
„Kev, was haben sie mit ihr gemacht? Bei unserer Freundschaft, big bro, sag mir wo Jamie ist...“
Er konnte Kevin ansehen, dass der Ältere zwischen Liebe und Sorge hin und her schwankte. Doch letztendlich wurde sein Gesicht zu einer neutralen Maske, hinter der er seine Zweifel vor Alex verbarg.
„Es tut mir leid, aber ich kann nicht...“
Fassungslos schaute Alex seinen großen Bruder an. Er konnte den Schmerz in Kevins Augen sehen, und er verstand nicht, wie sein Freund dennoch in der Lage war ihm so etwas anzutun.
Stumm wandte Alex sich von ihm ab und ging allein davon._________________ [center]Ich begebe mich nicht mit Dir auf das Feld der Geistigen Diskussion.
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Verfasst am: Mi März 03, 2010 21:03 Titel: Ähnliche Themen |
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